10.03.2026
Thema: Umgang mit motorbetriebenen Trenngeräten & Holzbau (Lastaufnahme)
Ziel des Dienstabends war die Vertiefung der Kenntnisse im Umgang mit der Motorsäge und dem Trennschleifer. Parallel dazu sollte die Geschicklichkeit im taktischen Holzbau gefördert werden, indem eine stabile Unterkonstruktion für eine 1-cbm-Schuttmulde errichtet wurde.
Ausbildungsteil: Kettensäge und Trennschleifer
Zunächst wurden die theoretischen Grundlagen und die UVV (Unfallverhütungsvorschriften) aufgefrischt. Im praktischen Teil wurden folgende Schwerpunkte gesetzt:
- Motorsäge: Überprüfung der Einsatzbereitschaft (Kettenspannung, Schärfe, Kettenbremse). Geübt wurde das präzise Ablängen von Bauholz sowie Schnitttechniken unter Berücksichtigung von Zug- und Druckspannungen.
- Trennschleifer: Sicherer Umgang mit dem Gerät bei der Bearbeitung von Metallprofilen. Besonderes Augenmerk lag auf dem Funkenschutz, der Wahl der richtigen Trennscheibe und dem korrekten Halt des Gerätes zur Vermeidung von Rückschlägen.
Sonderaufgabe: Bau eines Stützgestells für eine 1-cbm-Mulde
Die zentrale Herausforderung des Abends war die Konstruktion eines Gestells, das eine Last von ca. einer Tonne (1 cbm Mulde, gefüllt) sicher aufnehmen und abstützen kann sowie der Umgang mit dem Akku-Schrauber.
Vorgehensweise:
- Material: Verwendung von Kanthölzern und Bauschrauben zur Fixierung.
- Konstruktion: Es wurde ein Rahmenbau gewählt. Um die vertikalen Kräfte sicher in den Boden abzuleiten, wurden die Pfosten durch diagonale Verstrebungen (Kopfänder) gegen seitliches Wegkippen gesichert..
Bei der Konstruktion wurde penibel darauf geachtet, dass die Lastverteilung gleichmäßig erfolgt, um ein Einsinken oder Versagen einzelner Bauteile zu verhindern.
Fazit
Der Dienstabend zeigte die Wichtigkeit des Zusammenspiels verschiedener Gewerke. Die Kombination aus technischem Gerät (Sägen/Schleifen) und handwerklichem Geschick beim Abstützen ist besonders in Szenarien wie Gebäudeeinstürzen oder nach Unwettern von entscheidender Bedeutung. Das fertige Gestell erwies sich als äußerst stabil und erfüllte die Anforderungen an die Lastaufnahme vollständig.
Ein Dankeschön geht an Eike Hildebrand und Benedikt Niehoff für die tatkräftigen Aufgabenstellungen
Quelle: Bild u. Text OPW Uwe Janßen

























